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Forschung

Prof. Dr. habil. Wolfram Kurz und Prof. Dr. Boglarka Hadinger haben es unternommen, die Logotherapie weiterzuentwickeln. Prof. Kurz hat die Logotherapie für die Allgemeinpädagogik, die Religionspädagogik und die Seelsorge fruchtbar gemacht und sie unter entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten differenziert. Zur Zeit wertet er die Erkenntnisse der internationalen empirischen Psychotherapie-Forschung, wie sie von Prof. Dr. K. Grawe vertreten wird, für die Logotherapie aus.

Dr. Sedlak hat die Bedeutung der Logotherapie für die Schule dargestellt und ihre Relevanz im Kontext der Allgemeinen Psychologie, der Individualpsychologie, des Autogenen Trainings und der Klientenzentrierten Psychotherapie herausgestellt.

Außerdem hat er zusammen mit Prof. Kurz das Kompendium der Logotherapie und Existenzanalyse herausgegeben, das folgendermaßen gegliedert ist: Grundriss der Lth. / Anthropologie / Ethik / Psychotherapie, Methoden / Beratung, Methoden / Seelsorge / Allgemeinpädagogik – Heilpädagogik – Religionspädagogik / Soziologie / Logotherapie und andere Schulen / Spezialthemen.

Dr. Hadinger hat sich vorrangig mit Logotherapie im Blick auf die Suizidproblematik, mit psychoneuroimmunologischen Fragen und der Weiterentwicklung der Logotherapie unter methodischen Aspekten beschäftigt.

 

„Zur Reife eines Menschen gehört auch: sich eines fernen Tages auszusöhnen mit den Unumstößlichkeiten des Lebens. Das heißt: gelassen zu werden, trotz der Tatsache, dass der Weg verschlungen, manchmal ohne Aussicht, manchmal vernebelt, manchmal mühselig ist.”

Wolfram Kurz

Hölderlinturm Tübingen